Autor: MZB01

Der zweite Schritt: Das Erstgespräch

Der zweite Schritt: Das Erstgespräch

Der zweite Schritt: Das Erstgespräch Im Erstgespräch in meiner Praxis mit Ihnen, Ihrem Kind oder weiteren Familienmitgliedern, schildern Sie Ihre Situation und weshalb Sie eine Therapie wünschen. Ich erläutere ihnen meine Vorgehensweise. Zum Ende des Gesprächs treffen wir gemeinsam eine Entscheidung, ob eine Therapie erfolgsversprechend ist. Ein gegenseitiger „Sympathiecheck“ ist unabdingbar für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Es ist wichtig, dass Sie sich von mir verstanden fühlen, dass Sie das Gefühl haben, zwischen mir als Therapeutin, Ihrem Kind, Ihrer Familie und Ihnen kann sich eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung entwickeln. Um das rauszufinden und eine endgültige Entscheidung zu fällen, gibt es die sogenannte probatorische Phase: das sind bis zu 5 Therapiestunden. Typische Fragen in dieser Kennenlern-Phase sind zum Beispiel: Stimmt die gegenseitige Akzeptanz? Fühlt sich das Kind /der Jugendliche und dessen Eltern in der Praxis gut aufgehoben? Tragen alle Beteiligten die Entscheidung für eine Therapie gleichwertig? Sind meine spezifischen Kompetenzen als Psychotherapeutin für das Kind bzw. den Jugendlichen und dessen Eltern passend? Wenn diese und weitere Fragen von allen Beteiligten positiv beantwortet werden, sind nun folgende Schritte zu …

Der dritte Schritt-Kosten

Der dritte Schritt-Kosten

Dritter Schritt–Kosten Kosten/Abrechnung Bei den privaten Krankenversicherungen orientiert sich die Honorierung nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Sobald eine begründete Diagnose vorliegt, werden die Kosten für die Psychotherapie von der privaten Krankenkasse sowie der Beihilfe in der Regel bezahlt. Die privaten Versicherungen und die Beihilfe erwarten nach den ersten fünf Sitzungen (probatorische Gespräche) einen ausführlichen Antrag auf Kostenübernahme weiterer Sitzungen. Private Krankenversicherungen (PKV) Bei den Privatversicherten ist es wichtig zu wissen, welchen Tarif Sie bei Ihrer privaten Versicherung abgeschlossen haben. Die Finanzierung der psychotherapeutischen Leistungen hängt von Ihrem jeweiligen Vertrag ab. Hier ist die Rücksprache mit Ihrer Privaten Krankenversicherung unbedingt notwendig, die bei Genehmigung eine schriftliche Leistungszusage erteilt. Während unserer probatorischen Sitzungen muss ein ärztlicher Befund (Konsiliarbericht) über körperliche Erkrankungen genauso erbracht werden, wie es bei den gesetzlich Versicherten notwendig ist. Je nach Vertrag werden zum Beispiel zwischen 20 und 50 Sitzungen pro Kalenderjahr übernommen. Nach Ende der probatorischen Phase muss vom Therapeuten sofort ein Bericht an den Gutachter der Krankenkasse geschrieben werden. Ihre private Krankenversicherung entscheidet nach dem Vorliegen des Gutachtens über die Genehmigung …

Was bedeutet KJP-Therapie?

Was bedeutet KJP-Therapie?

Was bedeutet KJP-Therapie? In der tiefenpsychologisch fundierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie gehen wir davon aus, dass es eine unbewusste Seite der Seele gibt, die das Denken, Fühlen und Handeln maßgeblich mitbestimmt. Eine weitere, wesentliche Grundannahme ist, dass seelische Probleme und Konflikte oft auf einen unbewussten Konflikt, schwierige Entwicklungsbedingungen oder unbewältigte Lebenserfahrungen hinweisen. In solchen Erlebnissen haben sich meist starke Emotionen „festgesetzt“, die vom Kind nicht verarbeitet  werden konnten. Kinder und Jugendliche werden in meiner Therapie darin unterstützt, diese Schlüsselsituationen und die dazugehörigen Emotionen zu erkennen und in einen gesunden Gesamtkontext zu setzen. Nur in einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung besteht die Chance, im Laufe der Zeit diese verborgenen und belastenden Gefühle, Gedanken und Vorstellungen in die Therapie einfließen zu lassen – was für das Verstehen und der jeweiligen Bearbeitung der seelischen Erkrankung notwendig und sinnvoll ist. Nur dadurch erlangen die Kinder und Jugendlichen wieder mehr Stabilität und innere Sicherheit, die sich in einem gesunden Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zeigen. Sie erlernen in der Zeit der Therapie neue, vorteilhaftere Formen des Umgangs mit sich selbst und mit anderen Menschen. …

Anlässe KJP-Therapie, Lesitungsdruck..

Anlässe KJP-Therapie

Anlässe KJP-Therapie Immer mehr Kinder und Jugendliche geraten durch ihre jeweilige Lebenswirklichkeit in seelische Notlagen. Dies sind zum Beispiel folgende Lebenssituationen: Leistungsdruck und Konkurrenzkampf in der Schule Mobbing durch Klassenkameraden oder Lehrer zu hohe Leistungsanforderungen der Eltern, durch eigene überhöhte Ansprüche Cybermobbing massive Konflikte der Eltern untereinander Aggressivität oder extremer Rückzug des Kindes Trennung bzw. Scheidung der Eltern Akzeptanzprobleme in der Patchwork-Familie Todesfälle innerhalb der Familie Krankheitsbedingte Probleme zeigen sich in folgenden Äußerungen: Ängste Angst vor dem Einschlafen Versagensängste Prüfungsangst Angst vor Lehrern, Schulangst Angst vor Klassenkameraden Angst vor dem Erwachsenwerden Angst vor dem eigenen Körper Angst vor der Zukunft Körperliche Erkrankungen, die psychische Auswirkungen haben Asthma bronchiale Neurodermitis Multiple Sklerose Und einige mehr Psychosomatische Erkrankungen Kopfschmerzen Bauchschmerzen Schwindel Durchfall etc. Psychogene Essstörungen Fettsucht Magersucht Zuckersucht Bulimie Depression starkes Rückzugsverhalten anhaltendes Traurigkeitsgefühl innere Erstarrung Antriebslosigkeit und Gleichgültigkeit Apathie Appetitlosigkeit Aufmerksamkeitsstörungen mit oder ohne Hyperaktivität (ADHS/ADS) Autoaggressive Verhaltensauffälligkeiten Ritzen Suizidversuch Haare ausreißen Nägel kauen Traumatisierung durch Trennung-und Scheidungsfolgen durch Lehrer/Schüler-Mobbing durch den Tod eines Elternteils/Elternteils/Geschwister oder andere wichtige Personen durch Gewalterfahrungen durch emotionale Vernachlässigung durch Einsamkeit …

Was passiert in der Therapie?

Was passiert in der Therapie?

Was passiert genau in der Therapie? In der Behandlung wird altersentsprechend mit verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten gearbeitet. Kinder und Jugendliche können sich unterschiedlich symbolisch ausdrücken, beispielsweise im Spiel beim Malen beim Zeichnen Jugendliche entscheiden selbst, ob sie sich lieber im Gespräch mitteilen oder ob es für sie leichter ist, über kreative Ausdrucksformen wie Malen, Zeichnen oder durch Spiel sich zu öffnen und ihre Gefühle oder Ideen auszusprechen. Dies kann sich im Verlauf der Therapie zeigen und entwickeln. Gesellschaftsspiele Dazu gehören Wett- und Konkurrenzspiele sowie Strategiespiele. Durch diese Art von Spielen kann das Kind bzw. der Jugendliche lernen, eigene Fähigkeiten und Kräfte zu erkennen und gezielt einzusetzen, sowie Regeln zu akzeptieren und seine eigenen Grenzen zu erfahren. Dabei ist es wichtig, dass die dazugehörigen Gefühle wahrgenommen, eingeordnet und benannt werden. Therapeutisch lässt sich damit sehr gut arbeiten (z.B. Schulsituationen, Familiensituationen und Konzentrationproblematik). Mit Rollenspielen, oder Aufstellungen mit Figuren können schwierige Situationen zusätzlich verdeutlicht werden. Aggressivität muss ausgelebt werden Ein weiterer wichtiger Bereich ist das spielerische Ausdrücken von Aggressionen. Dies ist z.B. mit speziell entwickelten Schaumstoffschlägern möglich. Hier kann das …

Mutmacherin mit Knautschnase

Mutmacherin mit Knautschnase

Mutmacherin mit Knautschnase Unsere kleine französische Bulldogge Cara wurde im März 2009 geboren. Seit dieser Zeit begleitet mich Cara täglich in die Praxis für Kinder und Jugendliche. In Anfangssituationen ist sie eine Eisbrecherin, in schwierigen Situationen eine Mutmacherin. Sie ist eine aktive Hündin, die sich freut, wenn Kinder kommen, mit denen sie dann gerne spielt.    

Gespräche mit Eltern und Bezugspersonen

Gespräche mit Eltern und Bezugspersonen

Wichtig: Gespräche mit Eltern und Bezugspersonen Regelmäßige Gespräche mit den Eltern ( Stiefeltern, Pflegeeltern ) und anderen wichtigen Bezugspersonen sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Therapie mit Kindern und Jugendlichen. Sie ermöglichen ein besseres Verständnis ihrer derzeitig belasteten Gefühlslage. Die Gespräche mit den Eltern finden in der Regel einmal im Monat statt. Es können auch Therapiegespräche gemeinsam mit den Kindern / den Jugendlichen und einem Elternteil, beiden Elternteilen oder in Absprache mit Schweigepflichtentbindung mit anderen Bezugspersonen ( z.B. Erzieher, Lehrer ) stattfinden. Besonders in der Arbeit mit Jugendlichen verstehe ich mich zudem als „Moderatorin“ oder „Übersetzerin“ zwischen Jugendlichen und ihren Bezugspersonen. Je nach Situation kann es sehr hilfreich sein, wenn Eltern ihre Rolle als Vater oder Mutter genauer betrachten und prüfen, ob und in welchen Situationen sie beispielsweise Unsicherheiten oder widersprüchliche Impulse bei sich erleben oder nach außen geben. Hier kann eine Rückmeldung seitens der Psychotherapeutin gute Anregung geben oder unterstützend sein. Auch ein PaarCoaching könnte Sie als Eltern, aber auch als Paar unterstützen. Die Elterngespräche unterliegen ebenfalls der therapeutischen Schweigepflicht. Das bedeutet, dass die …

Links - KJP

Links – KJP

Kinder psychisch kranker Eltern brauchen Hilfe Für die Kinder  psychisch kranker Eltern wäre es sinnvoll, bevor die Krankheit ausbricht das  dem Kind oder Jugendlichen Hilfe angeboten wird. http://www.psychiatrie.de/bapk/kipsy/   Erhöhtes Risiko selbst psychisch krank zu werden, wenn Eltern psychisch krank sind oder waren Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Philipps-Universtität: Prof. Dipl.-Psych. Dr. phil. Mattejat, Prof. Dr. med. Dr. phil. Remschmidt Für Kinder psychisch kranker Eltern  besteht die Gefahr  im Laufe des Lebens selbst eine psychische Erkrankung zu entwickeln. http://www.aerzteblatt.de/archiv/60391   Der Familienwegweiser Der Familienwegweiser ist eine Homepage des Bundesministeriums für Familie, Soziales, Senioren, Frauen und Jugend und behandelt unter anderem die Themen: Elterngeld, Elternzeit, Kindergeld, Kinderzuschlag, alleinerziehende, Betreuung, und Steuern. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Glinkastraße 24 10117 Berlin http://www.familien-wegweiser.de/   Informationen für Eltern und Erziehende  Jugendschutz aktiv, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. http://www.jugendschutz-aktiv.de/de/informationen-fuer-eltern-und-erziehende.html     Die Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen. Informationen für Eltern. Für die Eltern der Viertklässler stellen sich wichtige Fragen hinsichtlich der weiteren Schullaufbahn ihres Kindes: Was kommt nach der Grundschule? Welche weiterführende Schule der Sekundarstufe I …